Die fahrende Bühne: Werbung für den Chorgesang

Ein nie endendes Thema im Chorbereich ist das Thema Nachwuchs. Der MGV Dorfitter hatte die Idee einer fahrenden Bühne als Werbeaktion. Unterstützt von örtlichen Unternehmen hielt der Chor mit seiner fahrenden Bühne an fünf Stationen im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Die Sparkasse Waldeck-Frankenberg vergibt im Rahmen ihres „Sparkassen-Adventskalenders“ insgesamt 20.000 € Fördermittel an gemeinnützige Vereine, die konkrete und zukunftsweisende Projekte vorantreiben wollen. Die Idee einer fahrenden Bühne gab es im MGV Dorfitter schon länger und auch die Jury war begeistert. Mit 1000 € bekam der Chor eine kräftige Finanzspritze für sein Projekt.

MGV Dorfitter LKW
Der MGV Dorfittter auf seiner fahrenden Bühne

Das Video zum Beitrag:

Fünf Minikonzerte im Landkreis

Am Samstag, den 14. April, rückte der Chor um 9.00 Uhr in der Früh zum ersten Minikonzert im Nachbarort Nieder-Ense an. Der ursprünglich geplante Ort am Dorfgemeinschaftshaus musste aus Platzgründen (der LKW war zu groß) kurzerhand verlegt werden. In wenigen Minuten war dank guter Vorplanung aus dem LKW eine Bühne gebaut, inklusive bequemem Treppenaufgang, Soundanlage und Podest für das Klavier.
Insgesamt 5 Stationen besuchte der Chor mit seinem LKW an diesem Wochenende. Nach dem Auftakt im Nachbarort ging es samstags weiter über Nordenbeck und Meineringhausen, am Sonntag beehrte der Chor die Henkelhalle in Vöhl und zum Abschluss konnte vor großem Publikum bei bestem Wetter an der Sperrmauer des Edersees gesungen werden.

Helen Zaloga, Klangworkshop
Klangworkshop für Kinder mit Chorleiterin Helen Zaloga

Rahmenprogramm: Klangworkshop, Beatbox und Mitsingen für alle

Nach den ersten Darbietungen des Chores musste auch das Publikum ran: Mit Gitarrenbgleitung konnte das Publikum aus den vorher verteilten Liedtexten bekannte Titel wie „Bergvagabunden“ oder „Die kleine Kneipe“ mitsingen.
Für die Kids gab Chorleiterin Helen Zaloga einen Klangworkshop mit einer Flaschenorgel. Unterschiedlich befüllte Flaschen erzeugen die Töne, wenn mit dem Klöppel dagegen geschlagen wird. Vorstandsmitglied Kaleb Getachew zeigte Interessierten die Kunst der Beatbox. Mit dem Mund erzeugte Drumsounds sind ein beliebter Trend in der Hip-Hop-Szene und ersetzen das Schlagzeug oder den Drumcomputer.

„Wer gehört werden will, muss trommeln“

… so Holger Dietzel, der erste Vorsitzende des MGV Dorfitter. „Unsere Aktion dient nicht in erster Linie unserem eigenen Verein, sondern soll den Chorgesang insgesamt für mehr Menschen interessanter machen.“
Ausgefallene und kreative Aktionen wie diese helfen natürlich dabei. Hat Ihr Chor auch mit ausgefallenen Ideen auf sich aufmerksam gemacht? Dann schreiben Sie doch darüber in unseren Kommentaren.

 

 

2 Kommentare zu Die fahrende Bühne: Werbung für den Chorgesang

  1. Ich hätte da mal eine Frage dazu. Hat die Werbung Erfolg gehabt,haben sich neue Mitstreiter gefunden? An sich finde ich das eine super Idee, wäre schön von Ihnen zu hören.
    Mit freundlichen Grüßen
    Evelin Kroll

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